Ununterbrochene Unwirklichkeit

Diesem lustigen Dreigespann an Un- Sinn, dem oft gefolgt wird, findet sich nicht nur bei Hermes Trismesgistus oder in hermetischen Absichten, die von einem Nullpunkt, einer Epoché, mag sie schriftlich oder bildlich gegeben sein, ihren Ausgang bestimmt. Trotzdem ist dieses Unterfangen, die einzige Möglichkeit, sich zu halten und dem Wissen eben weiterhin, auslegend und in Form bringend, Gestalt zu geben, auch wenn diese Formen, wie in meinem Fall, derart widerspenstige …

Psychiatrie und Zwangsbehandlung – Thesen zum An- und Bedenken

 -individuelle Leiden tragen ihren gesellschaftlichen Zusammenhang mit sich, gesellschaftliche Ansprüche und Forderungen haben ein Psychiatrie System geschaffen, um Vernunft von Unvernunft zu trennen, dieser binäre Code taucht auch in allem Verwaltungshandeln auf, so muss ich bekennen, das ich unvernünftig bin, um Hilfe zu bekommen und daraus zu entkommen ist ungleich schwieriger, weil wie will die Unvernunft der Vernunft klar machen, dass ja, was?  -zunächst wird das psychiatrische Vorgehen gar nicht …

Versprechen

Jetzt muss Geschehen, was aus diesen Wegen, Unvernommen wie Unbeglaubt wie Unbesehen Wahr an Deiner Stirn, Wahr an Deinem Wort; Sein Zeichen findet; uns im Klang neuer Segen Für – und – Wider- unendlich trennt- wie bindetEs muss weichen, Es muss genügen; VergnügenIst Empor gekommen, Sinnesberaubt, Einzustehen,Einzusehen, das Schuld muss wenn, dann AllesEingestehen. Einmal wird Es Sühne sein, der kühne Mut undVaters Blut muss das Gesetzte in das Sternen-Bild vergessen …

Notizen aus einem gehaltenen Referat zu „Hate Speech“

Seminar: Das Begehren in der Sprache/Referat zu Judith Butler „Subversive Köperakte“ Der Weg vom Menschen, zum wahren Menschen verläuft über den wahnsinnigen Menschen. Michel Foucault [36] Die Berechtigung der Psychologie besteht darin, dass sie etwas Nicht-körperliches anerkannte, und ihre Begrenztheit besteht darin, dass sie dieses mit der Methode der Körperforschung, der Naturwissenschaft bestimmen wollte. Martin Heidegger [271 n. Macho 238] Den Augen noch zu nah oder zu fern Dich selbst …

Ur.

Blind folge ich Deinem Bild Das schonungslos und wild ungestillt aus Ewigkeit quillt Warte, wo kein Auge sieht wo atemlos die Angst blüht bemüht um Deine Gnade Wegbegleiter meiner Pfade irre ich, fand mich jedoch Unversehrt und verfrüht War schlicht mein Bemühen Zu knien, zu fragen, all das An jedem nun erscheinenden Tage, die allein entstehen aus Deiner Gnade, so sei gegrüßt In jeder Stunde, mir liegt heut Kein Kummer …

Gedanken zu Pfingsten

Unvermögen sind es nicht, auch kein Gehabe, welches sich im Aufrichtigen Sagen in der Sprache darstellt. Vorausgehend sind es eben unendliche Möglichkeiten und Entscheidungen, die den Überbau, den Überschuss, eben auch das Über-Ich in einer Herrlichkeit erscheinen lassen, die sich ganz dem Vereignet, das wir Ereignis nennen dürfen. Nur wann und wo sollte dieses stattfinden bzw. Stattgefunden haben, wenn es sich doch unablässig in uns ereignet, ohne einen einzigen Atemzug davon abzulassen bzw. …

Wiederkehrende Kopie-Hinreichend, aber Nicht Notwendig

Klar, sich weiden an Verbrechen, also dem Recht zum Recht verhelfen, das letztendlich in keinem gesellschaftlich verfassten Gesamt irgendeinen Inhalt haben könnte, außer sich durch etwas anderes als es selbst zu legitimieren, durch was? Menschenwürde oder Gott, viel mehr steht da nicht zur Auswahl, besteht da überhaupt eine Wahl? Sind nicht die Grenzen des Rechts, die Grenzen, die Begrenztheit des Menschen, sich selbst oder anderen ggü. moralisch richtig oder falsch …

Frömmigkeit und Drei Schüppen für mich.

„Ich ist ein Anderer.“ Im Nachhinein, hinterher, ja, Da bin ich klüger, mache aus meinem Synthesizer und den 10.000 Stunden elektronischem Klang, Stimmen vom Untergang, muss nicht sein. Die Wahrheit gab es bereits, sonst wäre ich nicht, Da meine Eltern dieses Jahr am 11.07.2021 ihre Rubin Hochzeit feiern würden und ja, ich muss dem Herrn danken, der auf der Silberhochzeit noch betonte: „Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen“ …

Unvernunft

  Es ist kein Tag und der Nacht geschieht keine Wende, die meine Hände in die Nähe Gottes legt wenn uns nur Schweigen trägt, so verschlägt der Stimme Klang, die mich in diesem Land viel mehr weniger als unbekannt, dies Loch in meinem Verstand, der Sand, fällt so wie Es an sich hält, wenn der Anfang wird, gezählt, da ertönt nur stummer Gesang Trommeln gleich dem Untergang erzittern soll das …

Ileität

Genau in diesem Moment als das Schicksal deinen Namen nennt verkennt sich ungehemmt, der Faden an dem es Seiden hängt bricht und erlischt doch dieses Licht, das unentwegt nach unten lodert, fordert Dich und spricht nicht, gleich Dein Name brennt und die Lettern tief und kalt, spalten Dich und ohne Halt niemand Da, schlief doch bald Dein Name unsagbar, vorenthalten die Einsamkeit für den stummen Hoffnungsneid, so galten abgründig bald …